Rover

Die Roverstufe setzt sich aus jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren zusammen. Viele Roverrunden planen gemeinsam ein Projekt welches sie nach sorgfältiger Überlegung und Ausarbeitung schließlich durchführen. In unserem Stamm waren dies zum Beispiel das Afrikaprojekt bei dem ein Waisenhaus gebaut wurde oder das Kolumbienprojekt, bei dem eine Werkstatt als Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung errichtet wurde. Informationen über vergangene Roverprojekte findet ihr hier.

Derzeit gibt es in Stolberg vier Roverrunden welche sich regelmäßig treffen: Die Rover Atsch werden von Daniela und Jan F. begleitet. Sie treffen sich in der Regel jeden Mittwoch von 18:30-20 Uhr im Pfarrheim St. Sebastianus in Stolberg-Atsch. Die Rover Münsterbusch werden von Henrik und Jan R. geleitet. Sie treffen sich in der Regel jeden Mittwoch von 19:30-21 Uhr im Pfarrheim Herz-Jesu in Münsterbsuch. Die Rover Oberstolberg werden von Thomas und Denise geleitet. Sie treffen sich in der Regel jeden Donnerstag von 19:30-21 Uhr in unseren Burgräumen. Die alten Rover Atsch werden von Jens geleitet. Sie treffen sich Donnerstags ab 19 Uhr an wechselnden Orten.

Ziele

In der Roverrunde haben Roverinnen und Rover die Möglichkeit, quer zu denken, ihre Vorstellungen von einer idealen Welt zu thematisieren und weiterzuspinnen. Fragen nach Gültigkeit, Mängeln und Veränderung von Werten, Normen, Rollenverständnissen, Lebensentwürfen usw. spielen dabei eine große Rolle.
Daraus entstehen Ideen für Zukunftsbilder, Entwürfe für menschenwürdigeres Leben, Frieden und Chancengerechtigkeit in der Welt und vor Ort sowie Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Dazu ist es hilfreich, öfter mal den Gruppenraum zu verlassen und die Umgebung zu erkunden. Roverinnen und Rover dürfen es sich erlauben – auch ungefragt – das zu sagen, was sie denken und was sich andere vielleicht nicht trauen. Zunehmend lernen sie, ihren eigenen Standpunkt zu entwickeln und konstruktiv zu vertreten.

Grundsätzlich haben also die Roverrunden unbegrenzte Möglichkeiten, ihr Gruppenleben zunehmend selbstverantwortlich zu gestalten. Auf jeden Fall sollen alle Roverinnen und Rover während ihrer vierjährigen Roverzeit

  • mindestens eine internationale Begegnung machen.
  • sich wenigstens einmal bei einem gesellschaftlichen Projekt engagieren.
  • sich Gedanken über ihre eigene Zukunftsgestaltung und Lebensziele machen.
  • sich mit der eigenen Spiritualität auseinander setzen.
  • begreifen, dass sowohl ein beweglicher Geist als auch ein aktiver Körper untrennbare Bestandteile seiner Persönlichkeit sind.
  • das eigene Handeln am Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder orientieren.