Rover

Die Roverstufe setzt sich aus jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren zusammen. Viele Roverrunden planen gemeinsam ein Projekt welches sie nach sorgfältiger Überlegung und Ausarbeitung schließlich durchführen. In unserem Stamm waren dies zum Beispiel das Afrikaprojekt bei dem ein Waisenhaus gebaut wurde oder das Kolumbienprojekt, bei dem eine Werkstatt als Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung errichtet wurde. Informationen über vergangene Roverprojekte findet ihr hier.

Derzeit gibt es in Stolberg vier Roverrunden welche sich regelmäßig treffen. Die Rover Atsch werden von Daniela und Jan F. begleitet, die Rover Oberstolberg von Thomas und Denise, die Rover Münsterbusch von Henrik und Jan R. und die alten Rover Atsch von Jens.

 

Ziele

In der Roverrunde haben Roverinnen und Rover die Möglichkeit, quer zu denken, ihre Vorstellungen von einer idealen Welt zu thematisieren und weiterzuspinnen. Fragen nach Gültigkeit, Mängeln und Veränderung von Werten, Normen, Rollenverständnissen, Lebensentwürfen usw. spielen dabei eine große Rolle.
Daraus entstehen Ideen für Zukunftsbilder, Entwürfe für menschenwürdigeres Leben, Frieden und Chancengerechtigkeit in der Welt und vor Ort sowie Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Dazu ist es hilfreich, öfter mal den Gruppenraum zu verlassen und die Umgebung zu erkunden. Roverinnen und Rover dürfen es sich erlauben – auch ungefragt – das zu sagen, was sie denken und was sich andere vielleicht nicht trauen. Zunehmend lernen sie, ihren eigenen Standpunkt zu entwickeln und konstruktiv zu vertreten.

Grundsätzlich haben also die Roverrunden unbegrenzte Möglichkeiten, ihr Gruppenleben zunehmend selbstverantwortlich zu gestalten. Auf jeden Fall sollen alle Roverinnen und Rover während ihrer vierjährigen Roverzeit

  • mindestens eine internationale Begegnung machen.
  • sich wenigstens einmal bei einem gesellschaftlichen Projekt engagieren.
  • sich Gedanken über ihre eigene Zukunftsgestaltung und Lebensziele machen.
  • sich mit der eigenen Spiritualität auseinander setzen.
  • begreifen, dass sowohl ein beweglicher Geist als auch ein aktiver Körper untrennbare Bestandteile seiner Persönlichkeit sind.
  • das eigene Handeln am Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder orientieren.