Rover

Die Roverstufe setzt sich aus jungen Erwachsenen zwischen 16 und 21 Jahren zusammen. Jedoch treffen sich die meisten weit über das 21. Lebensjahr hinaus, da sich innerhalb der gemeinsamen Zeit zum Teil starke Freundschaften gebildet haben. Viele Roverrunden planen gemeinsam ein Projekt welches sie nach sorgfältiger Überlegung und Ausarbeitung schließlich durchführen. In unserem Stamm waren dies zum Beispiel das Afrikaprojekt bei dem ein Waisenhaus gebaut wurde oder das Kolumbienprojekt, bei dem eine Behindertenwerkstatt errichtet wurde.

Derzeit gibt es in Stolberg eine Rovergruppe welche sich regelmäßig trifft. Die Rover aus Atsch werden von Jens Dickmeiß und Markus Milcher begleitet. Informationen über Roverprojekte findet ihr hier.

 

Ziele

In der Roverrunde haben Roverinnen und Rover die Möglichkeit, quer zu denken, ihre Vorstellungen von einer idealen Welt zu thematisieren und weiterzuspinnen. Fragen nach Gültigkeit, Mängeln und Veränderung von Werten, Normen, Rollenverständnissen, Lebensentwürfen usw. spielen dabei eine große Rolle.
Daraus entstehen Ideen für Zukunftsbilder, Entwürfe für menschenwürdigeres Leben, Frieden und Chancengerechtigkeit in der Welt und vor Ort sowie Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Dazu ist es hilfreich, öfter mal den Gruppenraum zu verlassen und die Umgebung zu erkunden. Roverinnen und Rover dürfen es sich erlauben – auch ungefragt, einseitig und zugespitzt – das zu sagen, was sie denken und was sich andere vielleicht nicht trauen. Zunehmend lernen sie, ihren eigenen Standpunkt zu entwickeln und konstruktiv zu vertreten.

Grundsätzlich haben also die Roverrunden unbegrenzte Möglichkeiten, ihr Gruppenleben zunehmend selbstverantwortlich zu gestalten. Auf jeden Fall sollen alle Roverinnen und Rover während ihrer vierjährigen Roverzeit

  • mindestens eine internationale Begegnung machen.
  • sich wenigstens einmal bei einem gesellschaftlichen Projekt engagieren.
  • sich Gedanken über ihre eigene Zukunftsgestaltung und Lebensziele als Frau oder Mann machen.
  • sich mit der eigenen Spiritualität auseinander setzen.
  • begreifen, dass sowohl ein beweglicher Geist als auch ein aktiver Körper untrennbare Bestandteile seiner Persönlichkeit sind.
  • sein Handeln am Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder orientieren.