Stammessommerlager 2014 in Tangersdorf bei Lychen

Erschienen am 15. Juli 2015 in Jungpfadfinder

Geschrieben von Anna Dallmeier

Alle vier Jahre fährt der Stamm Stolberg mit allen Trupps gemeinsam ins Sommerlager. Wie üblich sind wir in den letzten beiden Wochen der Sommerferien gefahren, vom 2. bis zum 16. August. Unser diesjähriges Ziel war Tangersdorf, ein wirklich sehr überschaubares „Örtchen“ im tiefsten Wald von Brandenburg. Insgesamt waren wir mit drei Wölflingen, 18 Juffis, acht Pfadis, einem Rover und einigen Leitern + Küchenteam unterwegs.

Schon in der ersten Nacht auf dem neuen Zeltplatz wurden wir von einem heftigen Unwetter überrascht. Einige Zelte sind zum Glück trockengeblieben. In diesen hatten alle Kinder dann doch noch einen trockenen Schlafplatz und etwas Ruhe gefunden. Nach der ersten Feuerprobe haben wir unsere Zelte für weitere Unwetter umgerüstet, die aber zu unserem Glück ausgeblieben sind.

Da der Zeltplatz komplett von Wald umgeben war, hatten wir nur selten die Möglichkeit, Städte zu besuchen… oder irgendwelche Zivilisation. Aber wir haben gelernt, dass Natur nicht nur öde sein kann. Nur einige Gehminuten entfernt von unserem Zeltplatz lag ein See mit Bademöglichkeit, die wir oft genutzt haben. Außerdem hat der ansässige Förster mit uns eine Natur-Erkundungs-Tour durch den Tangersdorfer Wald gemacht, bei der wir den Spuren der wilden Tiere folgen konnten. Auch auf unserem Zeltplatz hatten wir viele Möglichkeiten uns zu beschäftigen, wie z.B. mit Volleyball, Geländespielen und Lagerfeuerabenden.

In diesem Lager haben wir Einiges als Stamm zusammen erlebt. Unter Anderem sind wir gemeinsam einen Tag in unsere schöne Hauptstadt Berlin gefahren, haben eine Lager-Olympiade gemacht, sind Draisine gefahren, hatten eine sehr gruselige Nachtwanderung, waren Schwimmen und haben viele Abende gemeinsam am Lagerfeuer verbracht. Aber auch die truppinternen Aktionen sind nicht zu kurz gekommen. So sind die Juffis z.B. in den Berliner Zoo gefahren, die Pfadis haben eine Kanu-Tour gemacht und die Wölflinge waren Kegeln und auf einem Abenteuerspielplatz.

Wie in jedem zweiwöchigem Sommerlager haben die Kinder auch dieses Jahr eine Hajk gemacht. Für die Wölflinge waren es zwei Tage mit ihren Leitern wandern und für die älteren Stufen hieß es drei Tage lang selbst den Weg finden! Durch die ländliche Lage unseres Zeltplatzes waren die Umgebung sehr gut zum Wandern, doch leider erschwerte dies den Hajk-Gruppen auch die Schlafplatzsuche. Am dritten Tag der Hajk sind alle Kinder wohlbehalten, aber erschöpft ins Lager zurückgekommen. Und wir haben unser Bergfest gefeiert. Leider hat uns der Regen überrascht und den Lagerstempel gab es so erst am nächsten Abend.

 

Wie jedes Jahr ist die zeit im Sommerlager viel zu schnell vergangen!

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