Wölflinge

In den drei Stolberger Stadtteilen Atsch, Münsterbusch und Oberstolberg gibt es üblicherweise einen Wölflingstrupp. Diese werden auch Wölflingsmeuten genannt. Ab einem Alter von sechs Jahren, kann ein Kind Wölfling werden.
Wir treffen uns wöchentlich für 90 Minuten und spielen, singen, basteln, kochen, toben und erleben die Natur. Wir entwickeln Ideen, setzen sie um und vermitteln pfadfinderische Werte wie Toleranz und Hilfsbereitschaft. Bei uns erleben Kinder Gemeinschaft, hier haben sie Spaß.
Ein Zeltlager mit dem Fahrrad an der Holländischen Küste, ein Wochenende in einem alten Fachwerkhaus im Siegerland, eine Woche im Bundeszentrum der DPSG mit Hunderten anderer Pfadfindenden… das sind Höhepunkte unseres Jahresprogramms.

Aktuell gibt es im Stamm eine große Wölflingsmesute mit zwei Rudeln. Deren Leiter*innen sind Philipp, Laura, Jan R. und Markus.

 

Ziele

Das Leben in der Gruppe, im Stamm und im Verband bietet für Wölflinge viele Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Zunächst stehen die Kinder am Anfang einer spannenden Entdeckungsreise, in der sie vieles lernen, ausprobieren und erleben können.

  • Wölflinge entdecken die Welt: Wölflinge sind neugierig, mutig und probieren aus. Sie lernen verschiedene Menschen und Orte kennen. Sie schauen hinter die Dinge und hinterfragen sie. Sie erleben sich als Teil der Welt und entdecken sie immer weiter.
  • Wölflinge halten zusammen: Wölflinge fühlen sich in ihrem Rudel und ihrer Meute wohl und geborgen. Hier finden sie Freundinnen und Freunde. Gemeinsam unternehmen sie Dinge, die nur in der Gruppe möglich sind. Sie verstehen sich als Teil ihres Rudels, ihrer Meute, ihres Stammes, der DPSG und der weltweiten Pfadfinderbewegung.
  • Wölflinge sind selbstbewusst: Wölflinge kennen ihre Stärken und Schwächen. Sie haben ein positives Selbstbild. Sie nehmen Herausforderungen an und lernen gerne Neues. Sie wissen, was sie wollen. Sie haben eine eigene Meinung und trauen sich, diese laut und deutlich zu sagen. Sie sind mutig und selbstbewusst.
  • Wölflinge mischen mit: Wölflinge übernehmen Verantwortung für sich selbst, ihr Rudel, ihre Meute, ihren Stamm und ihre Umwelt. Sie stehen für sich und andere ein und helfen, wo sie können. Sie bestimmen mit – im alltäglichen Miteinander in der Gruppenstunde genauso wie in der Stammesversammlung.
  • Wölflinge begegnen Gott: Wölflinge entdecken viele kleine und große Wunder in der Welt. Sie verstehen die Welt als Gottes Schöpfung und als schützenswert. Sie treffen Menschen, denen Gott wichtig ist und sehen, wie bunt und vielfältig Glaube sein kann. Sie erleben Gott und Glaube, im pfadfinderischen Alltag und bewusst bei Gottesdiensten.

(Auszug der Stufenpädagogik der Wölflinge, aus der Ordnung der DPSG. 2019)