Wölflingsosterlager 2015

Erschienen am 15. Juli 2015 in Wölflinge

Geschrieben von Anna Dallmeier

Im März sind beide Wölflingstrupps gemeinsam für ein Wochenende auf den Jugendzeltplatz in Brachelen gefahren. Allerdings wurde dieses Lager nicht gezeltet, stattdessen kamen die 17 Wölflinge und vier Leiter in einem der Selbstversorger Häuschen dort unter.

Los ging es am Freitag um 17 Uhr; Nachdem die Kinder ihre Schlafplätze eingerichtet hatten, wurde erst Mal das Gelände gemeinsam erkundet. Die Wölflinge vom Stamm Stolberg hatten den gesamten Zeltplatz für sich alleine; Somit das auch die Fuß- und Volleyballfelder, Basketballkörbe, Tischtennisplatten, das kleine abgegrenzte Waldstück, den umzäunten Teich und die weitläufige Wiese um das Häuschen herum. Auf denen die Kinder den ersten Nachmittag ihre Freizeit eigenständig verbrachten.

Am Freitagabend wurde gemeinsam Hot Dogs gegessen und dann gingen die Wölflinge schlafen. Leider war die erste Nacht so aufregend, dass sie viel zu kurz war und Kinder wie Leiter nur wenig Schlaf bekamen. Der nächste Tag wurde mit einer Morgenrunde und anschließendem Frühstück begonnen. Am Samstagvormittag haben die Wölflinge dann in drei Kleingruppen an den vorbereiteten Oster-Workshops teilgenommen. Bis zum Mittag hat so jedes Kind Ostereier gefärbt, Osterlämmer gebacken und einen Grashasen gebastelt. Nach einer kleinen Zwischenmahlzeit hatten die Wölflinge Zeit, um sich selber zu beschäftigen. Es wurden Fotos geschossen, Armbänder gebastelt, Stöcke geschnitzt und Fußball gespielt. Im Nachmittag haben wir gemeinsam die Osterlämmer gegessen, dazu gab es heißen Kakao. Es gab eine kleine Osterandacht, die die Wölflinge mit gestaltet haben.
Wegen des schlechten Wetters ist unser Versuch, ein Lagerfeuer zu machen, leider den Bach runter gegangen.

Abends haben die Leiter mit einigen Kindern zusammen Spaghetti Bolognese gekocht und trotz des schlechten Wetters sind anschließend viele mit auf die Nachtwanderung gegangen. Zu Anfang ging es zwischen Feldern in den Wald hinein, der bei Nacht für eine sehr gruselige und geisterhafte Stimmung sorgte. Doch Alle sind mutig, mit nur einer Taschenlampe, weiter gegangen. Auf dem Rückweg der Nachtwanderung haben die Wölflinge sehr viele Frösche auf ihrem Weg zum Laichplatz beobachten können. Wieder auf dem Zeltplatz angekommen, ging es dann direkt in die Schlafsäcke. Glücklicherweise waren alle Kinder so erschöpft vom Tag, dass es in der zweiten Nacht wesentlich ruhiger war.

Sonntag gab es nach der Morgenrunde ein großes Frühstück, mit frischen Brötchen, Rührei und den selbst gefärbten Ostereiern. Die Wartezeit auf die Eltern, am Sonntagvormittag, haben wir mit einem Talentwettbewerb „DLSDS“ (Die Leiter Suchen Den Superwölfling) verkürzt. Mit gemischten Gefühlen ging es wieder nach Hause. Im Gepäck: den neuen Aufnäher für die Kluft.

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